Im Sommer kann sich der Hobbygärtner über frisches Obst und Gemüse freuen, das er im Überfluss ernten kann. Hat der Gärtner vorgesorgt, gibt es auch im Winter noch allerlei vitaminreiches Gemüse zu ernten. Dazu gehören die Kohlsorten Grünkohl, Rosenkohl oder auch Wirsing und aus Weißkohl kann man ein vitaminreiches Sauerkraut herstellen. Möchte man als Salatfreund im Winter nicht auf frischen Salat verzichten, muss man aber nicht gleich in das nächste Geschäft laufen, um dort Salate einzukaufen, die teilweise aus anderen Ländern eingeführt werden und manchmal auch hoch mit Schadstoffen belastet sind. Es ist aber auch möglich, noch im Winter eigenen Salat im Garten zu haben. Früher kannte man ihn auch als Winterpostelein, heute ist er weitgehend als Winterportulak bekannt. Vergleichen kann man den Portulak mit dem Feldsalat, die Blätter ähneln aber eher dem Löffelkraut. Die dickfleischigen Blätter des Portulak befinden sich an langen Stielen und schmecken angenehm und leicht säuerlich. Ausgesät wird der Winterportulak etwa ab Juli an einer geschützten Stelle im Garten. Wer aber einen Frühbeetkasten oder ein Gewächshaus hat, sollte den Portulak dort aussäen, denn auch wenn er kalte Temperaturen verträgt, ist er dort im Winter wesentlich leichter und sauberer zu ernten. Man muss ihn einfach nur abschneiden, aber nicht zu tief, denn dann wächst er immer wieder nach und als Gärtner hat man auf diese Weise mehrere Ernten im Winterhalbjahr. Lässt man ihn im Frühjahr einfach wachsen und blühen, sät er sich von selbst wieder aus und man hat im Winter wieder einen vitaminreichen und frischen Salat im Frühbeetkasten oder Gewächshaus.