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Der Comfrey

So mancher Hobbygärtner ärgert sich über eine feuchte Gartenecke, in der eigentlich nichts so richtig wachsen will. Dann sollte er sich eine Comfrey-Pflanze besorgen und einfach nur wachsen lassen, denn Pflege braucht sie nicht. Unter vielen Namen ist der Comfrey bekannt, man nennt ihn auch Beinwell, Beinwurz, Schwarzwurz oder Wallwurz.

Der Comfrey ist eine Staude und gehört zur Familie der Borretschgewächse. Hat man einen kleinen Ableger bekommen und eingepflanzt, verwundert es, wie schnell die Pflanze wächst. Mit ihren großen, lang ovalen pelzigen Blättern erreicht sie eine stattliche Höhe von mehr als einem Meter und bringt eine Vielzahl rosavioletter Blüten hervor. Aber nicht nur überirdisch ist der Comfrey von starkem Wuchs, auch im Wurzelbereich spielt sich so einiges ab. Ihre dickfleischigen Wurzeln reichen bis tief in das Erdreich und wenn sie ausgegraben werden, brechen sie meistens an irgendeiner Stelle ab und auch die kleinsten Wurzelreste treiben wieder zu einer neuen, stattlichen Pflanze aus. So kann aus einer kleinen Pflanze schnell ein ganzes Comfrey-Beet werden. Kurz gesagt, hat der Hobbygärtner einmal einen Comfrey im Garten, wird er ihn so schnell nicht mehr los. Bei genügend Platz ist das aber auch kein Problem und immerhin ist der Comfrey nicht nur eine Zierde für den Garten, sondern hat einiges zu bieten. Der Comfrey kann mehrmals im Jahr bis an die Basis abgeerntet werden. Die Blätter bereichern durch ihren Gehalt an Allantoin, Mineralstoffen und Eiweiß nicht nur den Kompost, sondern können zur Herstellung einer gehaltvollen Pflanzenjauche genutzt werden.

Darüber hinaus eignet sich Comfrey auch zur Nahrungsergänzung. Wegen der rauen und pelzigen Blätter kann man ihn zwar nicht roh essen, aber gekocht ist er dem Spinat gleich zu setzen.

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