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Marathon laufen

Er ist einer der berühmtesten Läufe der Welt: Der Marathon. Der legendäre Lauf ist für viele das ultimative Ziel und gilt als eine große Herausforderung. Das liegt sicherlich an seiner enorm langen Laufstrecke von 42,195 Kilometern - eine Strecke, die der Lauf aus der griechischen Mythologie bezieht. Heute werden in Deutschland und auf der ganzen Welt das ganze Jahr über Marathonläufe veranstaltet, auf der Profi- und Amateurläufer testen, was die Beine hergeben. Das Wichtigste für den Marathonlauf sind eine gute Ausrüstung, sehr viel Ausdauer und eiserner Wille, sowie eine gewissenhafte Vorbereitung.

Haben Sie den Entschluss gefasst, an einem Marathonlauf teilnehmen zu wollen? Dann sollten sich darüber im Klaren sein, dass dies mehr bedeutet, als “nur” 42km zu laufen. Denn der Marathon verlangt dem Körper äußerst viel ab. Neben der Belastung von Knochen und Gelenken werden mehrere Tausend Kalorien verbrannt - je nach Konstitution des Läufers. Das hat dann nichts mehr mit Abnehmen zu tun, sondern bedeutet eine enorme Schwächung des Körpers, die während des Laufes ausgeglichen werden muss.

Ihre Vorbereitungen auf den Marathon sollten auf Grund der enormen Belastungen daher bereits Monate vor dem Ereignis beginnen, mit lockeren Trainingsläufen, die Sie nach und nach steigern. Wenn Sie ganz untrainiert sind sollten Sie erst einmal wenige Kilometer oder höchstens eine halbe Stunde laufen. Gute Orte dafür sind Parks, Flussuferwege oder Promenaden. Am besten für die Gelenke im Frühstadium des Trainings sind weiche Böden, da sie die Gelenke und Knochen weniger belasten.
Schnell werden Sie bemerken, dass Ihr Körper sich gerne an das Training gewöhnt und eine äußerst leistungsfähige Schöpfung der Natur ist: Bereits nach wenigen Einheiten können Sie das Trainingspensum erhöhen und Sie werden Ihre Freude an immer besseren Trainingsleistungen haben - wenn Sie dann immer noch den nötigen Willen und die nötige Konsequenz haben.

Sollten Sie Ihr Ziel nach mehreren Wochen immer noch fest im Visier haben, können Sie auch mal Geld dafür ausgeben. Neben den Anmeldungskosten für den Lauf (je nach Veranstaltungsort variabel) sollten Sie unbedingt in vernünftige Laufschuhe, Schweißbänder, atmungsaktive Kleidung, Pulsmesser und Regenkleidung investieren. Sparen Sie vor allem nicht an den Schuhen, das könnte Sie und Ihren Körper später teuer zu stehen kommen.
Schweißbänder und atmungsaktive Kleidung dienen der ordentlichen Kühlung des Körpers. Wer überhitzt, muss pausieren oder gar abbrechen - im Training nicht schlimm, im eigentlichen Lauf eine Katastrophe. Der Pulsmesser ist ungemein wichtig, um Ihre Trainingsleistungen und Ihren Puls zu überwachen. Damit können Sie feststellen, wo Ihre Leistungsgrenzen liegen und Ihr Pensum im Blick behalten. Die Regenkleidung ist nicht nur wichtig, um am Wettbewerbstag auf alles vorbereitet zu sein. Schlagen Sie dem inneren Schweinehund ein Schnippchen und trainieren Sie auch bei schlechterem Wetter. Ihr Training muss regelmäßig sein!

Wenn der Tag des Marathonlaufs gekommen ist, werden Sie aufgeregt und gespannt sein, ob Sie Ihre angestrebte Zeit erreichen oder gar unterbieten werden. Nach den ersten dreißig Kilometern werden Sie froh sein, dass Sie so viel trainiert und sich die richtige Ausrüstung gekauft haben. Denn nichts kann schlimmer sein, als sich beim Marathonlauf zu quälen. Viel Spaß beim Laufen!

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