Nicht jede Kaffeemühle arbeitet gleich. Unter ihnen lassen sich nicht nur elektrisch oder manuell betriebene Mühlen unterscheiden. Es ist vor allem das Mahlwerk, welches darüber entscheidet, wie die Kaffeemühle arbeitet und das je nach Einsatz mehr oder weniger gut geeignet ist.
Zum einen gibt es Kaffeemühlen mit Kegelmahlwerk. Wie der Name verrät, hat das Mahlwerk eine Kegelstumpf-Form. Es zeichnet sich dadurch aus, dass es mit einer geringen Drehzahl arbeitet, da es mit einer großen Mahlfläche aufwartet, und so eine Überhitzung verhindert werden kann. Die Bohnen werden also schonend gemahlen und das Aroma in vollem Umfang erhalten. Das Kegelmahlwerk mahlt etwas langsamer als andere Typen, allerdings sorgt es für eine gleichmäßige Körnung. Zudem mahlt es weniger geräuschintensiv. Sie kommen in elektrischen sowie handbetriebenen Kaffeemühlen zum Einsatz.
Zum anderen sind Kaffeemühlen mit Scheibenmahlwerk erhältlich. Charakteristisch für sie ist, dass zwei konkave Mahlscheiben von gleicher Größe gegeneinander laufen. So ist eine hohe Drehzahl der Scheiben möglich. Dieser Mechanismus kann zu einer Überhitzung der Drehscheiben führen, wenn zu großen Mengen verarbeitet werden oder die Kaffeemühle in dauerndem Einsatz steht. Durch die Hitze kann es zu einer Nachröstung der Bohnen kommen, wodurch das Aroma geschädigt wird. Allerdings ermöglicht die hohe Drehzahl auch eine schnelle Mahlung der Bohnen, welche bei diesem Typ eine unregelmäßigere Körnung aufweisen.
Welcher Mahlwerktyp am besten geeignet ist, richtet sich also nach der Verwendung der Kaffeemühle. Mit beiden Mahlwerken lassen sich, richtig eingesetzt, die Bohnen ideal verarbeiten.