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Babynamen für Jungs - Tradtion kehrt zurück

Noch vor kurzer Zeit waren Jungsnamen wie Justin, Connor oder auch Damian in aller Munde. Amerikanische Namen eroberten Deutschland und jedes zweite Kind trug einen solchen Namen. Ob dieser Name zum Nachnamen (meist ein deutscher) passte, hat die Eltern oft wenig interessiert. In den seltensten Fällen, hat ein Name wie Justin tatsächlich amerikanische Wurzeln. Da kamen oft Namen wie Justin Mustermann oder auch Jayden Mustermann zustande. Eher gewöhnungsbedürftig als wohlklingend!

Doch seit einiger Zeit gibt es einen Wandel der Babynamen für Jungs. Altdeutsche und traditionelle Namen wie Felix, Paul und Oskar sind zurück. Der Trend geht zum altbewährten und man kann sagen, es ist eine positive Veränderung eingetreten.

Namen wie Leonard und Richard zeugen von Stärke und lassen keinen Zweifel an das Herkunftsland. Es gibt kein Rätselraten und Getuschel mehr um Namen wie Justin Jerome Mustermann. Schnell werden diese Namen bestimmten Lebenssituationen ihrer Eltern zugeordnet und nicht selten gelten diese Namen als asozial und ärmlich. Hört man einen solchen Namen, hat man schnell den Stempel “asozial” auf der Stirn stehen und die Leittragenden sind wie immer die Kinder, die sich ihren Namen nicht selbst aussuchen können.

Deshalb ist die Wende in der Babynamensgebung für Jungs eine willkommene und schöne Veränderung. Kinder tragen wieder Namen, die zu ihnen passen und keine Hintergrundinformationen zu ihren Eltern und deren Lebenssituation liefern.

Ein Hoch auf Paul, Gustav, Otto und Max!

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