Unter dem metabolischen Syndrom versteht man eine Anhäufung mehrerer Krankheiten, die häufig in Kombination auftreten: Bauchbetonte Adipositas (Fettsucht - das Übergewicht zeigt sich vor allem am Bauch), erhöhter Blutzucker, Bluthochdruck, sowie erhöhte Blutfettwerte.
Im Volksmund wird eine Kombination dieser Einzelerkrankungen “tödliches Quartett” genannt - und dies nicht umsonst. Denn jede Krankheit stellt bereits für sich eine hohe Gefährdung der Gesundheit dar. Richtig gefährlich wird es jedoch, wenn erhöhte Blutfettwerte und -zucker, Bluthochdruck und Übergewicht zusammen auftreten, da häufig Folgeerkrankungen wie Arteriosklerose auftreten, die wiederum einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt auslösen kann.
Jede einzelne Erkrankung schädigt die Blutgefäße. Besonders gefährlich ist das metabolische Syndrom, weil in den meisten Fällen keine unmittelbaren Beschwerden auftreten, die einzelnen Erkrankungen aber in der Zwischenzeit fortschreiten und schließlich tödlich enden können. Erhöhter Blutdruck beispielsweise führt unweigerlich zu einer Schädigung des Herz-Kreislaufsystems, Übergewicht begünstigt Arterienverkalkung.
Um dem metabolischen Syndrom vorzubeugen ist es wichtig, einen gesunden Lebenswandel zu führen und gar kein Übergewicht entstehen zu lassen, da dies in weiterer Folge alle anderen Erkrankungen wie Bluthochdruck, erhöhte Blutfettwerte und erhöhten Blutzucker in ihrer Entstehung begünstigt.